Mozilla Firefox und Google Chrome Browser übermitteln ihre IP-Adresse – Hier finden Sie eine Anleitung um dies zu verhindern!

firefoxchromeWie Ende Januar bekannt wurde, übermitteln die Webbrowser Firefox und Google Chrome ihre Ip-Adresse trotz aktiver VPN Verbindung. Möglich macht dies eine im Browser integrierte Schnittstelle zur Echtzeitkommunikation namens WebRTC welche z.B. für Videochats verwendet wird. Webseiten Betreiber wird dadurch ermöglicht, durch die Integration eines speziellen Codes auf ihrer Seite, die Reale nicht verschleierte IP-Adresse von Webseiten-Besucher auszulesen. Daher empfehlen wir ihnen dringend WebRTC in ihren Browsern zu deaktivieren.

Über diesen Link können Sie überprüfen ob WebRTC aktiv ist: https://www.browserleaks.com/webrtc

WebRTC in Firefox deaktivieren

Schritt 1:

Geben Sie in die Firefox Adresszeile about:config ein und bestätigen Sie die Eingabe mit Enter (Return-Taste auf ihrer Tastatur)

firefox_about_config

Schritt 2:

Bestätigen Sie den Warnhinweis mit Klick auf „Ich werde vorsichtig sein, versprochen“

firefox_vorsichtig_sein

 

Schritt 3:

Geben Sie in das Suchfenster media.peerconnection.enabled ein und drücken Sie Enter (Return-Taste auf ihrer Tastatur). Sie Sehen nun den benötigten Konfigurationspunkt um WebRTC zu deaktivieren.

firefox_peerconnection_enable

Schritt 4:

Machen Sie mit der Maus einen Doppelklick auf den Einstellungsname media.peerconnection.enabled. In der Spalte Wert springt der Wert jetzt von true auf false. False bedeutet, dass WebRTC nun deaktiviert ist.

firefox_peerconnection_enable_false

WebRTC in Google Chrome deaktivieren

In Chrome können Sie WebRTC ganz einfach mittels eines Plugins deaktivieren. Öffnen Sie dazu Chrome und klicken Sie auf folgenden Link: Leak Prevent. Klicken Sie auf Installieren und WebRTC wird automatisch deaktiviert.

 

 

Der Unterschied zwischen L2TP und OpenVPN

  • L2TP/IPsec

    L2TP (Layer 2 Tunneling Protocol) mit IPsec (IP-Sicherheit) ist ein sehr sicheres Protokoll, das in einer großen Anzahl von PCs und Mobilgeräten vorhanden ist. L2TP/IPsec bietet 256-Bit-Verschlüsselung, aber der Aufwand für die zusätzliche Sicherheit erfordert mehr CPU-Nutzung wie alte Verfahren ala PPTP.
    L2TP/IPsec ist eine hervorragende Wahl, wenn OpenVPN für Ihr Gerät nicht zur Verfügung steht. Für eine L2TP/IPsec Verbindung brauch man keine externen Programme, da die meisten Betriebssysteme bereits entsprechende Implementationen mitbringen.

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Überwachung im 21 Jahrhundert

Vielen ahnten es schon lange, nun ist es Gewissheit. Nicht erst seit den Veröffentlichungen von Eduard Snowden auf Wikileaks werden viele Menschen auf der Welt verdachtsunanhängig überwacht. Die rasante Entwicklung des Internets in den letzten 20 Jahren hat nicht nur duch neue Möglichkeiten der Kommunikation unser Leben von Grund auf verändert; es hat uns auch transparenter gemacht.
Seit ISDN ist das analoge Netz überholt, nun hat nahezu jedes Gerät eine IP Adresse und ist somit im Netz eindeutig identifizierbar.

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